Ein Großereignis steht dem Sportverein Bombach bevor: Vom 13. bis 15. Juli wird das 90-jährige Bestehen gefeiert. Der Vorsitzende Dirk Krumm rief die Anwesenden bei der Hauptversammlung in der „Krone“ dazu auf, sich bei den Feierlichkeiten einzubringen.

Nach achtjährigem Zwist mit dem Landratsamt ist der Sportverein zum Handeln gezwungen. In den nächsten Tagen wird eine Gartenbaufirma die Umgestaltung des Sportgeländes rund ums Vereinsheim angehen. Zum Jubiläum werde sich der SV in neuem Glanz präsentieren, so Krumm. Neben den veranschlagten 7000 Euro Umgestaltungskosten investiert der Verein 20 000 Euro in die Dachsanierung. Die alten löchrigen Asbestplatten sollen durch zeitgemäßes Material ersetzt werden. Angebote wurden eingeholt. Einen genauen Sanierungsbeginn konnte Krumm noch nicht nennen.

Erstmals war der Rechenschaftsbericht des Fördervereins in die Generalversammlung integriert. Laut dem Vorsitzenden Marco Herr half der Förderverein beim Weinfest und organisierte das Wintergrillen. Der Erlös – laut Rechner Benjamin Löhndorf ein vierstelliger Betrag – kommt dem SV zugute. Die Summe wird in den aktiven Spielbetrieb, vornehmlich in die Jugendarbeit, investiert. Herr und Löhndorf wurden nach der Entlastung in ihren Ämtern bestätigt.

Martin Schilling wurde als stellvertretender Vorsitzender und Jonas Limberger als Rechner des Hauptvereines wiedergewählt. Laut Limberger waren die günstigen witterungsbedingten Voraussetzungen ein Garant für den größten Einnahmeposten beim Weinfest.

Die Punkteausbeute mit einem Trainergespann in der Vorsaison entsprach nicht den Erwartungen. Ein zwölfter Tabellenplatz sprang heraus. Die Entscheidung fьr einen Trainerwechsel kam spät, doch schien dieser Weg unumgänglich. Martin Schilling und Alexander Reinbold waren sich bewusst, dass es eine holprige Angelegenheit werden würde – und behielten Recht. Die Abgänge konnten nicht kompensiert werden. Mit mageren fünf Pluspunkten steht der Verein in der Kreisliga B1 am Tabellenende. Doch ein Hoffnungsschimmer zeichnet sich ab: Der Kader wurde durch mehrere Spieler vergrößert. Insgeheim erhoffen sich die Verantwortlichen doch noch einen versöhnlichen Saisonabschluss. Glanzpunkte setzte der Nachwuchs zum Beispiel mit der Meisterschaft und dem Pokalsieg der B-Jugend als Spielgemeinschaft mit umliegenden Vereinen. Leicht sei es nicht, den Draht zum eigenen Nachwuchs zu halten, sagte Jugendleiterin Sandra Rieger. Die Akteure seien im Trainings- und Spielbetrieb weit gestreut, aber sehr gut betreut. Ortsvorsteher Bruno Jägle sagte, gerade die Jugendarbeit verlange bei einer solch räumlichen Streuung in den Altersklassen Respekt, zeige aber, dass der SV intensiv an seiner Zukunft arbeite.

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